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Ratgeber 3.10.2026

Das Stufenmodell erklärt: Wer trägt wie viel der CO₂-Kosten?

Zehn Stufen entscheiden, wie die CO₂-Kosten zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt werden. Welche Werte gelten, wie du deine Stufe ermittelst und welche Sonderfälle es gibt.

Treppe mit zehn Stufen, der Vermieteranteil steigt von 0 auf 95 Prozent

Wie viel der CO₂-Kosten dein Vermieter übernehmen muss, hängt nicht vom Einkommen oder vom Mietpreis ab, sondern allein davon, wie viel CO₂ beim Heizen pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr entsteht. Das Gesetz teilt diesen Wert in zehn Stufen ein.

Die zehn Stufen im Überblick

So ermittelst du deine Stufe

  1. CO₂-Ausstoß: Energieverbrauch in kWh mal Emissionsfaktor des Brennstoffs. Bei eigener Gastherme steht der Wert meist direkt auf der Gasrechnung.
  2. Pro Quadratmeter: geteilt durch die Wohnfläche – bei Zentralheizung die des ganzen Gebäudes, bei eigener Gastherme die deiner Wohnung.
  3. Runden und einordnen: auf eine Nachkommastelle runden und in die Tabelle einordnen.

Liegst du knapp an einer Stufengrenze, zählt jede Nachkommastelle. Nimm deshalb die Wohnfläche genau so, wie sie im Mietvertrag steht.

Sonderfälle

Die interaktive Übersicht findest du auf unserer Seite zum Stufenmodell. Deine eigene Einstufung rechnet heizfair aus deiner Rechnung automatisch aus – jetzt kostenlos prüfen.

Vereinfacht dargestellt, keine Rechtsberatung.

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