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Ratgeber 6.10.2026

Rechenbeispiel: So viel CO₂-Anteil kann dir bei eigener Gastherme zustehen

Ein durchgerechnetes Beispiel mit 10.000 kWh Erdgas und 72 m² Wohnfläche: vom CO₂-Ausstoß über die Stufe bis zum Betrag, den der Vermieter erstatten muss.

Taschenrechner mit Rechenweg bis zum Vermieteranteil von 52,59 Euro

Um wie viel Geld geht es eigentlich? Wir rechnen ein typisches Beispiel für eine Wohnung mit eigener Gasetagenheizung durch. Das ist ein Beispiel – maßgeblich sind immer die Werte auf deiner eigenen Rechnung.

Die Ausgangswerte (Beispiel)

Schritt für Schritt

  1. CO₂-Ausstoß: 10.000 kWh × 0,20088 kg CO₂ je kWh = 2.008,8 kg CO₂
  2. Pro Quadratmeter: 2.008,8 kg ÷ 72 m² = 27,9 kg CO₂ pro m² und Jahr
  3. Stufe: 27 bis unter 32 kg – der Vermieter trägt 40 %
  4. CO₂-Kosten: 2,0088 t × 55 € = 110,48 € netto, mit 19 % Umsatzsteuer 131,48 €
  5. Anteil des Vermieters: 40 % von 131,48 € = 52,59 €

Kochst du auch mit Gas und gibt es dafür keinen eigenen Zähler, verringert sich der Anspruch um 5 % – im Beispiel auf 49,96 €.

Was das für dich bedeutet

Ein Betrag in dieser Größenordnung kommt jedes Jahr neu zusammen, solange du die CO₂-Kosten über deine Gasrechnung zahlst. Wichtig ist die Frist: Du musst den Anteil innerhalb von zwölf Monaten nach der Rechnung deines Gaslieferanten in Textform verlangen. Was bei einer versäumten Frist gilt, regelt das Gesetz nicht ausdrücklich – verlass dich deshalb nicht darauf und werde rechtzeitig aktiv.

Deine eigenen Werte prüfen

Die Werte auf deiner Rechnung weichen fast immer vom Beispiel ab – Verbrauch, Wohnfläche und Abrechnungszeitraum sind überall anders. Mit heizfair lädst du deine Gasrechnung hoch und siehst in wenigen Minuten dein Ergebnis mit Betrag und Frist. Wie die Stufen genau verteilt sind, zeigt das Stufenmodell.

Vereinfacht dargestellt, keine Rechtsberatung.

Betrifft dich das?

Lade deine Heizkostenabrechnung oder Gasrechnung hoch – wir prüfen kostenlos, ob dir etwas zusteht.

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